Rettungsdienst in Bayern

NÜRNBERGER LAND – Von knapp zwei Millionen Rettungsdienst-Einsätzen in Bayern entfielen im vergangenen Jahr über 80 Prozent auf das Bayerische Rote Kreuz. Somit belegt das BRK den ersten Platz unter allen Rettungsdiensten im Freistaat. Eine durchaus positive Bilanz. Doch leider … Continue reading

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Landgasthof “Zur Krone” Burgthann OT Oberferrieden – Fränkischer Gasthof mit Tradition



Lassen Sie sich verwöhnen mit fränkischen und bayerischen Spezialitäten und genießen Sie in gemütlicher Atmosphäre auch unsere monatlichen Spezialangebote.

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Genießen Sie unsere Spargelvariationen

Sonntag, 09.05.2010
Muttertag
Genießen Sie mit Ihrer Familie und Freunden unsere Gaumenfreuden mit Fisch-Wild-Kalb-Schwein- und Spargelgerichte

Samstag, 15.05.2010
Pfefferhaxen u. XXL-Schäufele mit XXL-Kloß

Dienstag, 18.05.2010
XXL-Schnitzel-Tag

Jeden Donnerstag Fitness-Teller
mit Zander, Pute, Hirschfilet, Rind- oder Schweinefilet

Pfingsten geöffnet
Sonntag, 23.05. und Montag 24.05.2010
Samstag, 29.05.2010
Grillabend im Kronen-Garten

Mittwoch RUHETAG!!!
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Neben unseren Aktionen können Sie natürlich auch Gerichte aus unserer Speisekarte bestellen

Aktionen bitte vorbestellen und reservieren

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Rufen Sie uns an, wir reservieren Ihnen gerne Plätze. Feiern Sie bei uns Hochzeit, Geburtstag, Kommunion, Konfirmation und Familienfest. Unsere Räume eignen sich auch für Tagungen und Betriebsausflüge

Wir beliefern auch Ihre Feier zu Hause !!!

Gästezimmer – Zeltverleih für 50-300 Personen

sprechen Sie uns an.

Landgasthof “zur Krone”
90559 Burgthann OT Oberferrieden, Nürnberger Str. 29
Tel. 09183-4602
E-Mail: zur-krone@gmx.de

Besuchen Sie uns auch auf unserer Homepage

http://www.zur-krone.de.gg/

Familie Liebel / Endl

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Kaltstart gegen euphorisierte Pyrbaumer

 
NÜRNBERGER LAND – Der heftige Wintereinbruch Anfang März, wegen dem an den ersten beiden Wochenenden des Frühlingsmonats nicht an Fußballspielen zu denken war, hat den Kickern im Kreis Neumarkt-Jura einen Doppelspieltag an Ostern eingebrockt.
In der Kreisliga hat der FC Altdorf, für den sich nach der kurzfristigen Absage des Derby in Rasch der Termindruck nochmals erhöht hat, zunächst ein Heimspiel gegen den TSV Pyrbaum, der vergangenen Sonntag mit einem 7:0-Kantersieg gegen Weinsfeld aufhorchen ließ. Der Neuling, der sich bis auf Rang acht nach oben gearbeitet hat, dürfte die härtere Nuss für die Opcin-Elf werden, die am Ostermontag zu den gerupften Weinsfeldern reist.
Der SV Rasch muss zu den »Remiskönigen» des Henger SV, der mit dem FCA um Platz zwei ringt. Eine Punkteteilung wäre für die Engelhard-Elf eine gute Basis für das folgende Duell mit Schlusslicht FC Holzheim II.
Der TSV Ochenbruck hat mit dem FC Schwand (auswärts) und dem FSV Berngau, der am Montag im »Moor» zu Gast ist, zwei Konkurrenten des SV Rasch um den Klassenerhalt zum Gegner. Schützenhilfe aus dem »Moor» würde in Rasch sicher dankbar angenommen.
Aufpassen muss der TSV Feucht, der über Ostern zwei Mal reist, um nicht in die Abstiegszone abzudriften. Bei der Elf von Spielertrainer Markus von Aufsess, die bei ihren beiden Auftritten heuer ohne Tor und Punkt geblieben ist, bleibt zu hoffen, dass die Sturmflaute nicht länger anhält. Sonst schaut nämlich auch bei der DJK Berg am Samstag und in Pyrbaum wenig Zählbares heraus.
Kreisklasse Neumarkt Nord
Die Reserveteams des TSV Winkelhaid und des TSV Ochenbruck mittendrin im Abstiegskampf. Beide bilden zusammen mit der Woffenbacher »Zweiten» ein Dreigestirn, das punktgleich auf dem Relegationsplatz steht, und beide bekommen es über Ostern mit Konkurrenten aus der Nachbarschaft zu tun.
Winkelhaid gastiert zunächst in Burgthann und bekommt am Ostermontag Besuch vom FSV Oberferrieden. Für die »Ochis» steht nach ihrem Gastspiel in Unterferrieden das »Sechs-Punkte-Spiel» gegen den SV Moosbach auf dem Plan.
Der Aufsteiger, der zum Auftakt seiner Doppelschicht über Ostern mit dem SV Höhenberg eine harte Nuss zu knacken hat, besitzt zwar noch ein Polster von sechs Punkten zur Abstiegszone. Bleibt Moosbach, das in diesem Jahr noch ohne Punktspielpraxis ist, allerdings in den Startlöchern stecken, könnte es für die Elf von Trainer Georg Beck noch einmal ganz eng werden.
Vom Burgthanner Gemeindetrio, das nach unten nichts zu befürchten hat, für das nach oben aber in gleicher Weise nicht mehr viel geht, muss nur der TSV Burgthann (7.) zwei Mal ran. Die Elf von Trainer Steffen Herzig ist nach dem Derby gegen Winkelhaid am Ostermontag beim Rangzweiten DJK Litzlohe am Ball. Die Spieler des FSV Oberferrieden (5.) und SV Unterferrieden (8.) sind dagegen über Ostern nur je einmal gefordert.
A-Klassen
In der A-Klasse 2 ist am Karsamstag von den heimischen Clubs einzig die EKSG Rummelsberg daheim am Ball. Die »Eichenkreuzler», die vor zwei Wochen mit einem Remis gegen den führenden FC Deining positiv überrascht haben, hoffen, dass im Kellerduell gegen die DJK Neumarkt drei Punkte gutgeschrieben werden.
Auf Reisen gegen der FC Ezelsdorf (3.), der beim Rangfünften Döllwang erwartet wird, die Blauen Jungs Weinhof (10.), die bei Tabellennachbar Sindlbach ihre Aufwartung machen, und der FV Röthenbach (14.), der die hohe Hürde in Stöckelsberg vor sich hat.
Gleich zwei Mal auswärts ran muss der SC Eismannsberg (9.). Während beim Rangdritten DJK Oberwiesenacker die Trauben sehr hoch hängen, müssten am Ostermontag bei Schlusslicht DJK Neumarkt in jedem Fall drei Punkte drin sein.
Am zweiten Osterfeiertag kommt es auch zum Duell zwischen dem FV Röthenbach und der EKSG Rummelsberg, dessen Ausgang völlig offen sein dürfte. Ihren Heimvorteil nutzen wollen zur gleichen Zeit der FC Ezelsdorf gegen Oberölsbach und die Blauen Jungs Weinhof, die Velburg zu Gast haben.mk

Quelle: Der Bote, Feucht

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Amphibienzaun abgebaut

Amphibienzaun abgebaut

 
BURGTHANN – Eine sogenannte »Baufeldräumung» des Landratsamts an der Kreisstraße LAU 22, die von Burgthann Richtung Bachmühle und B 8 führt, hat vor Ort für erheblichen Ärger gesorgt.
Erst in unserer Mittwochsausgabe berichteten wir über die von Burgthanner Schulen unterstützte Aktion, mit der Jahr für Jahr tausende Amphibien gerettet werden. Entlang der Kreisstraße werden Krötenzäune aufgestellt, die wandernden Amphibien eingesammelt und von Helfern über die Straße getragen, damit sie auf der anderen Seite ihre Laichwanderung fortsetzen können.
Eben diese Plastikzäune wurden in Burgthann nun abgebaut, weil an der LAU 22 der Bau eines dort geplanten Radwegs vorbereitet wird. Dazu muss der Bautrupp des Landkreises Bäume fällen und Unterholz beseitigen. Jetzt ist die Ortsgruppe des Bundes Naturschutz empört darüber, dass die Maßnahme vor Ort nicht angekündigt wurde. Tatsächlich war auch im Burgthanner Rathaus nichts von den Arbeiten bekannt.
Glücklich ist man bei der Unteren Naturschutzbehörde in Lauf zwar nicht mit der Maßnahme. Die dort zuständige Mitarbeiterin Christine Brahm weist allerdings darauf hin, dass der Großteil der Amphibien schon durchgewandert ist. Und sie versprach, dass der Bautrupp des Landkreises die Amphibienzäune bis spätestens Donnerstag wieder aufbauen werde. Die Baufeldräumung sei bis dahin abgeschlossen, habe Gerhard Endres vom Tiefbauamt versichert. Möglicherweise schaffe man es sogar noch früher. Dass ausgerechnet während der Amphibienwanderung mit den Bauarbeiten begonnen wird, erklärt man beim Landratsamt mit engen Terminplänen. 

Alex Blinten

Quelle: Der Bote, Feucht

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Gourmet-Tag im Landgasthof Krone war ein voller Erfolg

Oberferrieden: Eigentlich wollte Gastwirt Robert seinen Stammgästen mal etwas besonderes bieten und lud alle “Gourmets” zu einem Abend mit Gaumenfreuden ein. Viele wollten neben den ihnen bekannten Standardgerichten mal eine  kulinarische Abwechslung – die bekamen sie dann auch. Der Koch des Landgasthofes hatte ein 5-Gänge-Menue vom Feinsten zusammengestellt. Die Gäste waren alle von den Kochkünsten angetan und applautierten begeistert. Der Gourmet-Tag im Landgasthof Krone am 27.02. war ein voller Erfolg und die Gäste hoffen auf eine baldige Wiederholung eines Feinschmeckertages.

Dem Krone-Team kann man zu diesem durchaus gelungenen Event nur gratulieren.

(eh)

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Espansiedlung: Was kosten die Straßen?

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EZELSDORF – Zu Beginn der Bürgerversammlung in Ezelsdorf informierte Bürgermeister Heinz Meyer über die Situation der Gemeinde. Er ging auf die besondere Problematik durch die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise ein, stellte jedoch fest, man könne mit dem Erreichten zufrieden sein. Nachdem er einige Zahlen zur Entwicklung der Gemeinde genannt hatte, erwähnte er wichtige Maßnahmen und deren Finanzierung, die im vergangenen Jahr durchgeführt wurden, u. a. der Neubau des Kindergartens Mimberg und das Haus der Musik in Unterferrieden, das kurz vor seiner Fertigstellung steht.
Auch die Verbesserungen im Bereich Bürgerfreundlichkeit erwähnte er sowie die neue Internetseite und die Imagekampagne durch ein einheitliches Erscheinungsbild der Kommune. Von Bedeutung sei weiterhin die Errichtung des DSL-Funkmastes für die Breitbandanbindung von Grub und Umgebung sowie eine Machbarkeitsstudie in Zusammenhang mit der Firma m-Vox, die bevorsteht, um eine Optimierung der DSL-Versorgung in der Großgemeinde sicher zu stellen. Auch kürzlich stattgefundene und geplante Highlights mit den Partnergemeinden spielten in seinem Tätigkeitsbericht eine Rolle ebenso wie die zahlreichen Veranstaltungen des Kulturkreises der Gemeinde.
«Die Zukunft zu gestalten, unsere Gemeinde zukunftsfähig zu machen, ihre gegenwärtige Lebensqualität zu sichern und für die kommenden Jahre noch zu verbessern, darauf waren und sind die Anstrengungen von uns allen gerichtet», versicherte der Gemeindechef, bevor er noch die aktuellen Zahlen zum kürzlich beschlossenen Haushalt bekannt gab – wir berichteten. Angesichts der finanziellen Situation im Landkreis mit den enormen Herausforderungen warnte er vor einer Kreisumlage, die für die Gemeinden zum Problem werden dürfte.
Auch die wichtigsten Projekte für das laufende Jahr sprach Meyer an, zu denen unter anderem die Sanierung der Espan-Siedlung gehört, die nicht wenige der Anwesenden der Bürgerversammlung interessierte. Baubeginn werde im Frühjahr, Ende März – Anfang April sein, so der Bürgermeister. Die Instandsetzung der Pfaffenherdstraße werde sich auf etwa 700.000 Euro belaufen, dazu kämen noch Wasserleitungs- und Kanalarbeiten von 400.000 bzw. 600.000 Euro. Eine weitere größere Baustelle wird der Ausbau der Kothwiesenäcker in Grub für etwa 670.000 Euro sein. Die Sanierung von Straßen und Wasserleitungen werde in den nächsten Jahren Vorrang vor vielen anderen Maßnahmen haben, kündigte er an und ging vor der eigentlichen Diskussion mit den Bürgern noch auf die im Vorfeld eingereichten Fragen ein.
Interessantestes Thema war zweifellos die Sanierung der Pfaffenherdstraße. Abzweigende Straßen wie die Goldhut- oder Tannenstraße würden erst im kommenden Jahr in Angriff genommen. Die Frage, die die Betroffenen am meisten interessierte, was an Kosten für den Straßen- und Wasserleitungsausbau auf sie zukommen würde, konnte der Bürgermeister nicht verbindlich beantworten, da die aktuellen Berechnungen noch nicht abgeschlossen sind und sich zudem für jeden individuelle Summen ergeben würden. Er gab dazu aber bekannt, dass die Anlieger in den nächsten Tagen noch einmal von der Gemeinde über ihre jeweiligen Belastungen informiert würden, was die Wasser-, Zufahrts- und Abwassergebühren angeht. Während der Baumaßnahmen seien die Zufahrten zu jeder Zeit gewährleistet, der Durchgangsverkehr ist in der Pfaffenherdstraße aber nicht vollständig möglich. Auch die Schulkinder müssten damit rechnen, dass sie zum Transport in die Schule in den Ort laufen müssten.
Eine Unterschriftensammlung von Bürgern, die sich dafür stark machten, dass ein Teil der Pfaffenherdstraße noch gut in Schuss sei und nicht saniert werden müsste, führte nicht zum Erfolg. Auch dieser Teil sei alt und sanierungsbedürftig, wie Gutachter bestätigten. Außerdem käme die Maßnahme, wenn sie denn in ein paar Jahren unumgänglich wäre, teurer als wenn sie nun mit der allgemeinen Sanierung durchgeführt werde.
Einige Bürger störte das Vorhaben, die Pfaffenherdstraße nach der Sanierung von der 30er wieder in eine 50-km/h-Zone zu verwandeln, auch jetzt würde schon zu schnell gefahren, wussten die Anlieger. Das müsse man beobachten, wenn die Maßnahme abgeschlossen ist, so Meyer. Er selbst setzt darauf, dass durch die Umgestaltung schon eine gewisse Verkehrsberuhigung eintrete, das Aufstellen zusätzlicher Schilder möchte er möglichst vermeiden. Das Thema Dorfplatzgestaltung wurde verzögert, weil die Verantwortlichen der Städtebauförderung eine andere Auffassung vertreten als die örtlichen Planer. So werde die Errichtung von Parkplätzen am Feuerwehrhaus nicht genehmigt und daher müsse die Gesamtplanung noch einmal neu überdacht werden.
Anfragen zum Thema Dorfweiher stufte der Bürgermeister auf seine Agenda zunächst zurück. Die S-Bahn nach Neumarkt werde aber sicher in diesem Jahr kommen. Ein kurioses Thema sei die Umbenennung des Bahnhalts Oberferrieden, der sich ja zweifellos in Ezelsdorf befindet. Diese Änderung könne bis zu 100.000 Euro kosten, erfuhr man, so dass der Bürgermeister konstatierte: «Auch wenn wir’s nicht schaffen, wird die Gemeinde nicht untergehen.»
Ein weiteres Thema war der Radweg nach Postbauer, den die Bürger gern über die Brücke geführt sähen, was sich nach Auskunft von Bauamtsleiter Schmucker nicht machen lässt. Eine Alternative wäre, den Weg entlang des Bahnkörpers zur Brückenstraße zu führen, was aber wiederum schwierig ist, weil der Grund der Bahn gehört.
Das Dauerthema Bebauungsplan Bayernstraße kam ebenfalls wieder aufs Tapet. Der sei rechtsverbindlich aufgestellt, versicherte der Bürgermeister, müsse aber noch einmal im Gemeinderat diskutiert werden. Zwar sei das Gebiet durch die Nähe zum künftigen S-Bahn-Anschluss attraktiv, aber nur 40 bis 50 Wohneinheiten auszuweisen sei nicht ganz unproblematisch. Einen Zeitplan gibt es deshalb noch nicht. `
Die anschließende Diskussion drehte sich um Ballfangnetze am Dorfplatz, Hundetoiletten, Probleme beim Schneeräumen und die Rechts-vor-Links-Regelung in Ezelsdorf. Mehrere Bürger wünschten sich einen besseren Zugang zum Bahnhof, da die Straße dorthin sehr schmal ist und von Fußgängern und Autofahrern gleichermaßen genutzt wird. Auch hier gebe es wieder das Problem, dass die Strecke der Bahn gehört, informierte Bürgermeister Meyer. Außerdem handle es sich um einen Rutschhang bestätigte Roland Schmucker und fügte hinzu, dass eine Stabilisierung einen großen Aufwand bedeuten würde. Ein anderer Zugang zum Bahnhof sei eventuell möglich, aber auch für Autofahrer mit einem anschließenden längeren Fußmarsch verbunden. Man werde dies im Auge behalten, so Meyer. «Mit dem Weg muss was passieren, wir können den nicht so lassen», versicherte er.
Ein besonders kritischer Wortbeitrag kam von einem Bürger, der wissen wollte, warum die Wassergebühren erhöht wurden. Nach seinen Recherchen hätte sich herausgestellt, dass die Einnahmen in den Jahren 2005 bis 2008 deutlich höher gelegen seien als kalkuliert, so dass die Gebühren eigentlich hätten fallen müssen. Tatsächlich sind sie jedoch zum September vergangenen Jahres zwischen 14 und 38 Prozent gestiegen. «Hier stellt sich doch die Frage, hat der Gemeinderat das nachgeprüft und gebilligt oder hat er es gar nicht zur Kenntnis genommen?», wollte Reinhold Schnupp wissen. Der Bürgermeister konterte, man könne dieses Thema nicht in aller Ausführlichkeit bei einer Bürgerversammlung erläutern, jedoch stehe fest, dass die Kosten von unabhängigen Fachleuten des Prüfungsamtes untersucht und für korrekt befunden wurden. Wer hier zweifle, könne jederzeit in die Kämmerei des Rathauses kommen und sich informieren lassen. Zwar sei die Gemeinde schuldenfrei, jedoch lägen auf dem Wasserwerk Schulden, was in diesem Zusammenhang eine Rolle spiele. «Die Gemeinde hat sauber kalkuliert», versicherte Meyer zum Abschluss der Bürgerversammlung.

Gisa Spandler

Quelle: Der Bote, Feucht

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Tückische Schneeglätte

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FEUCHT/ALTDORF – Viel Arbeit für Polizei, Feuerwehren und Rettungsdienste: Der heftige Schneefall zum Beginn des Wochenendes sorgte dafür, dass die Einsatzkräfte pausenlos zu Unfällen ausrücken mussten. Hektisch ging es dabei in Burgthann zu, wo ein Feuerwehrfahrzeug im Einsatz auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern geriet und mit zwei Pkw kollidierte, die vor einer Unfallstelle warten mussten. Die Insassen der Autos blieben ebenso wie die beteiligten Feuerwehrleute unverletzt, es entstand aber Sachschaden in Höhe von 6000 Euro.
Stundenlang gesperrt blieb die B 8 zwischen Ochenbruck und Postbauer-Heng am Samstag, nachdem ein aus Richtung Unterferrieden kommender Autofahrer an der Einmündung in die Bundesstraße unmittelbar vor dem Pfeifferhütter Ortseingang zu spät bremste und auf der spiegelglatten Straße in die B 8 rutschte.
Eine auf der vorfahrtberechtigten Bundesstraße fahrende Autofahrerin versuchte auszuweichen, touchierte mit ihrem Wagen das Heck des Unfall verursachenden Pkw und verlor dann die Kontrolle über ihr Auto, das von der Straße abkam und gegen einen Baum prallte. Die Fahrerin blieb dabei unverletzt, ihr Beifahrer allerdings klagte über starke Rückenschmerzen, so dass der Notarzt eine Verletzung der Wirbelsäule befürchtete. Die Feuerwehr musste deshalb das Dach des Unglücksautos wegschneiden, um das Unfallopfer so schonend wie möglich zu bergen. Weil bei dem Verletzten bleibende Gesundheitsschäden nicht ausgeschlossen werden konnten, zog die Polizei einen Sachverständigen zur Unfallaufnahme hinzu.
Kurze Zeit später krachte es auf der Verbindungsstraße von Burgthann hinüber zur Bachmühle und zur B 8. Hier war ein 18-Jähriger mit einem Geländewagen auf der schneeglatten Straße zu schnell unterwegs. In einer Kurve geriet er ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und stürzte eine etwa drei Meter tiefe Böschung hinab. Der Wagen überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Während die 17-jährige Beifahrerin unverletzt blieb und sich selbst aus dem Wrack befreien konnte, musste die Burgthanner Feuerwehr den schwer verletzten Fahrer bergen. Am Auto entstand Totalschaden.
Während dann Fahrzeuge vor der Unfallstelle warteten, kam es zu einem zweiten Unfall, als ein heranfahrendes Feuerwehrfahrzeug mit den wartenden kollidierte.
Neben den beiden schweren Unfällen bei Burgthann und Pfeifferhütte registrierte die Polizei eine ganze Reihe kleinerer Crashs, so an der Einmündung in die Rübleinshofstraße in Burghann, wo ein 19-Jähriger beim Abbiegen gegen eine Straßenlaterne stieß. Schaden: 6000 Euro. Zwischen Weißenbrunn und Altdorf kam ein 22-jähriger nach rechts von der Fahrbahn und schleuderte gegen einen Baum. Dabei erlitt er Schnittverletzungen an der Hand. Am Auto entstand Totalschaden.
Auf der B 8 zwischen Feucht und Ochenbruck kam ein Autofahrer bei Tempo 60 ins Schleudern, weil die Fahrbahn schneebedeckt war, rutschte von der Straße und prallte gegen mehrere Bäume. Er selbst und seine Mitfahrer blieben unverletzt, am Auto entstand 3500 Euro Sachschaden.
In Ezelsdorf rutschte eine Autofahrerin mit ihrem Kleinwagen auf Höhe des Kreislehrgartens in den Graben. Die Frau blieb ebenfalls unverletzt, am Auto entstand nur geringer Sachschaden.

Alex Blinten

Quelle: Der Bote, Feucht

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«Van Bluus» und «Jack is back»: Faschingslaune der besonderen Art

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BURGTHANN – Die zweite Großveranstaltung im Jazzer-Jahr neben dem jährlichen Open Air im Sommer ist die Faschingsveranstaltung des Jazz- und Kulturvereins in der Burg Burgthann. Seit jeher spielen dort zwei Bands im Wechsel, die es verstehen, dem Publikum ordentlich einzuheizen, und sich dabei keineswegs der gängigen Humba-humba-Faschingsgassenhauer bedienen. Nein, Stimmung wird nicht mit dem Tusch und den Schunkelliedchen erzeugt, sondern mit dynamischem Rock`n`Roll, Blues, Soul und ehrlichem Rock. Funktoniert besser, hat man bei den Jazzern festgestellt, solange nur die Bands was taugen, und das tun sie auch in diesem Jahr: Am Samstag, 13. Februar, wechseln sich «Jack is back» und «Van Bluus» ab 20 Uhr im großen Keller der Burg mit ihren stürmischen Sets ab und werden die Tanzwütigen und auch die Bewegungsresistenten auf hohem musikalischen Niveau unterhalten. Übrigens: Auch wenn jedes Jahr versichert wird, dass Verkleidung nur eine untergeordnete Rolle spielt und die Musikfreunde mit oder ohne Maskerade gern gesehen sind, fällt ein Hang zu originellen Kostümen bei den meisten der Gäste seit Jahren auf. Trotzdem gilt auch in diesem Jahr: Erlaubt ist, was gefällt. Gefallen wird mit Sicherheit – zumindest war das bei ihren bisherigen Auftritten immer der Fall – das Repertoire von «Van Bluus». Das ist eine fünfköpfige Formation aus dem Raum Nürnberg mit dem Burgthanner Sänger Horst Spandler an der Spitze. Die Band existiert seit 1981, und obwohl die Besetzung viele Male gewechselt hat, ist ihr Stil gleich geblieben: mitreißende, blues-orientierte Musik mit Rock- und Jazz-Einflüssen – genau das Richtige für Faschingsfans und -muffel, wenn sie denn nur Wert auf erstklassige Grooves legen. Die Band kann auf zahlreiche Auftritte im Raum Nürnberg zurückblicken. Der Höhepunkt ihrer Laufbahn war die Zusammenarbeit – live und im Studio – mit der britischen Rock-Legende Kevin Coyne. Die Gruppe bietet ein energiegeladenes, abwechslungsreiches Programm – meistens Cover-Versionen von bekannten und weniger bekannten Blues-Titeln, aber immer mit eigener Note, garniert mit ein paar Eigenkompositionen. Zum Repertoire gehören unter anderem Stücke von Gary Moore, Eric Clapton, The Commitments, Jeff Healey, Stevie Ray Vaughan, B.B. King, Popa Chubby und Elvis Costello. Neben der Bluesröhre Horst Spandler gehören Clemens Hoga (Keyboard, Gitarre), Lothar Kalau (Gitarre), Frank-Michael Müller (Bass) und Armin Pojda (Schlagzeug) zur Band. Mehr zu dieser Formation gibt es im Internet unter http://www.spandler.de/vanbluus.htm. Rock, Soul & Country Classics bieten die Musiker von «Jack is back». Die Band besteht seit 2005 in Nürnberg und ist durch das Südstadtfestival, das Vischer Jam und die Nürnberger Kneipenszene bekannt geworden. In ihrem Repertoire finden sich Songs von Joan Baez, den Beatles, James Brown, J.J. Cale, Johnny Cash, Eric Clapton, CCR, John Denver, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Lynyrd Skynyrd, den Mamas & Papas, Nena, C. Perkins, den Rolling Stones, Linda Ronstadt, Diana Ross, Santana, den Shadows, Nancy Sinatra, Lee Hazlewood, Smokie, Brittney Spears und anderen. Zur Band gehören Julia Rahn (Gesang), Christian «Chris» Bach (Leadgitarre, Gesang), Klaus Winkler (Schlagzeug), Manfred J. Rahn (Gitarre, Gesang), Lee «Lonnie» Hunter (E-Bass, Gesang). Mehr zu dieser Formation ist unter http://www.jackisback.net zu finden. Weitere Infos zu den Veranstaltungen des Jazz- und Kulturvereins gibt es auf der Website http://www.jazz-und-kulturverein.de. Eintrittskarten für diesen etwas anderen Faschingsball gibt es ausschließlich an der Abendkasse.

Quelle: Der Bote, Feucht

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Nicht mit Alkohol ans Steuer

OBERFERRIEDEN/NÜRNBERGER LAND – Jux und Tollereien gehören ganz selbstverständlich zum Fasching dazu und jeder Narr ist anders. Etwas anderes sollte auch selbstverständlich sein: Nach Alkoholgenuss Hände weg vom Steuer! Unter Alkoholeinfluss Auto zu fahren, ist immer gefährlich und vor allem unverantwortlich. Mit Alkohol am Steuer werden Verkehrssituationen, die Geschwindigkeiten und das eigene Können immer falsch eingeschätzt.
Viele Menschen, die sich nüchtern vernünftig verhalten, verlieren durch Alkohol ihre Kritikfähigkeit. Die Folge: Falsche Wahrnehmung von Fakten und Selbstüberschätzung. Doch
Alkohol hat Folgen – auch strafrechtliche:
- 0,0 Promille: Sie gilt für Führerscheininhaber in der zweijährigen Probezeit sowie für diejenigen, die das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
- 0,3 Promille: Wenn ein Pkw-Fahrer mit 0,3 Promille an einer gefährlichen Verkehrssituation oder einem Unfall beteiligt ist, kann der Alkohol als eine Ursache für die relative Fahruntüchtigkeit angesehen werden. Es kann zu einer Verurteilung wegen Trunkenheit im Verkehr oder wegen Straßenverkehrsgefährdung kommen. Die Entziehung der Fahrerlaubnis ist dann der Regelfall.
- 0,5 Promille: Ab 0,5 Promille droht ein Fahrverbot von einem Monat, d. h. der Führerschein muss für diesen Zeitraum abgegeben werden. Auch wenn es zu keinen alkoholbedingten Ausfallerscheinungen kommt, wird die Tat wegen einer Ordnungswidrigkeit verfolgt.
- 0,8 Promille: Ab diesem Wert wird der Führerschein für zwei Monate eingezogen. Auch dies ist eine Ordnungswidrigkeit.
- 1,1 Promille: Ab 1,1 Promille beginnt die sog. absolute Fahruntüchtigkeit, in der ein Pkw-Fahrer allein deswegen und ohne dass der Beweis des Gegenteils möglich wäre, als untauglich gilt, am motorisierten Straßenverkehr teilzunehmen. Er macht sich auch ohne Unfallbeteiligung wegen Trunkenheit im Verkehr oder Straßenverkehrsgefährdung strafbar. Die Folgen: Geldstrafe und Entziehung der Fahrerlaubnis für mindestens sechs Monate.
Auch das Problem des Restalkohols wird von vielen Menschen unterschätzt. Der Körper kann durchschnittlich ca. 0,1 Promille in einer Stunde abbauen. Koffein, Vitamine oder Hausrezepte helfen nicht, dass es schneller geht. Wenn also ein Faschingsnarr gegen Mitternacht 1,5 Promille im Blut hat, hat er am nächsten Morgen um 10 Uhr noch 0,5 Promille Restalkohol – er ist also immer noch (relativ) fahruntüchtig.
Der Oberferriedener Fachanwalt für Strafrecht, Dr. Reinhard Debernitz, ist Vorsitzender der Verkehrswacht Altdorf-Feucht. Er rät: «Wenn Sie mit anderen zusammen feiern und wissen, dass es feucht-fröhlich wird, sprechen Sie sich vor dem Start ab, wer nüchtern bleibt und die anderen nach Hause fährt. Wenn Sie keine solche Mitfahrgelegenheit organisieren können, benutzen Sie ein öffentliches Verkehrsmittel oder ein Taxi. Ihr Leben und Ihre Gesundheit sollten es Ihnen wert sein! Und den Führerschein brauchen Sie nach dem Fasching sicherlich noch dringender als an den verrückten Tagen.»

Quelle: Der Bote, Feucht

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2010 mit neuem Image

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EZELSDORF – Zum zweiten Mal begrüßte Heinz Meyer in seiner Amtszeit als Burgthanner Gemeindechef rund 120 gesellschaftliche Akteure aus dem Gemeindeleben Burgthanns zum Neujahrsempfang: «Ein solcher Anlass bietet immer die Gelegenheit sowohl Rückschau auf das vergangene Jahr und einen Blick in die Zukunft zu wagen», erklärte der Bürgermeister anfangs.
Meyer zeigte sich zufrieden mit dem Erreichten und verwies auf die enge «Bürgergemeinschaft, in der das Miteinander zählt». Er dankte den Menschen, die sich in Vereinen, Verbänden und der Kirche ehrenamtlich engagieren und die das Leben in Burgthann «heller, farbiger und freundlicher machen». Ebenfalls bedankte sich der Bürgermeister für den unternehmerischen Einsatz aller Gewerbetreibenden. Rückblickend stellte er fest, dass «das Jahr 2009 bedingt durch die Finanz- und Wirtschaftskrise doch auch Chancen für neue Ideen und Entwicklungen eröffnet». Auf einer Fläche von rund 40.000 Quadratkilometern wohnen in den acht Ortsteilen rund um Burgthann gut 11.000 Menschen.
Unter den zahlreichen Ehrengästen begrüßte Meyer MdL Kurt Eckstein, die Bezirksrätin Barbara Titzsch, seine Bürgermeisterkollegen Erich Odörfer (Altdorf), Guido Belzl (Pyrbaum), Horst Kratzer (Postbauer-Heng), Bernd Ernstberger (Schwarzenbruck) sowie Vertreter der Kirchen, Kindergärten und Schulen. Besonderer Dank ging an Annette Pichl, Konrektorin der Grundschule Ezelsdorf, in deren Räumen der Empfang stattfand.
Anwesend waren auch etliche Gemeinderäte und Verwaltungskräfte der Gemeinde Burgthann, als Vertreter des Jugendforums Tobias Rost, der Chef der Altdorfer Polizei, Ludwig Fruth, Vertreter der örtlichen Geldinstitute, des Bauernverbands, der Feuerwehren, des Forstamts und des Kanalisationszweckverbands.
Für 2010 hat Meyer einiges vor: Die Gemeinde präsentiert sich in diesem Jahr in neuen Imagebroschüren. Einige davon lagen bereits beim Empfang aus. Mit dem neuen Slogan der Gemeinde Burgthann «Hier lässt sich´s leben» sollen nun weitere Infoblätter entstehen. An einem neuen Internetauftritt wird bereits gearbeitet, ab 1. Februar soll es soweit sein. Ab der nächsten Ausgabe bekommt auch das Mitteilungsblatt einen neuen Anstrich und wird in Farbe gedruckt.
Auch der Datenwust im Rathaus soll sich lichten: «Ordner reiht sich an Ordner. Das Dokumentenarchiv nimmt enorm viel Raum ein. Wir müssen uns auf die Jetztzeit einstellen und mehr elektronisch abwickeln», so Meyer. Deshalb soll ein neues Rathausinformationssystem Ende Februar eingeführt werden. Dieses ermöglicht allen, einige Dienste, von Umzug über Passunterlagen und Lohnsteuerkarte, unbürokratisch von zu Hause aus zu regeln. Ab dann können Burg-thanner ebenfalls im Rathaus bargeldlos bezahlen.
«Wir fördern den Breitbandausbau», bekräftigte Meyer. Bereits im Dezember war ein Funkmast in Grub errichtet worden, der dort und in Teilen von Ezelsdorf eine schnelle Internetverbindung bringen soll und vor-aussichtlich im Februar in Betrieb gehen kann. Aus noch ungeklärten Gründen variiere im gesamten Gemeindegebiet allerdings die Übertragungsrate noch sehr stark.
Freuen können sich alle Musikliebhaber: Ab Februar kann im Haus der Musik in Unterferrieden musiziert werden, nachdem das alte Schulgebäude im vergangenen Jahr umgebaut wurde.
Meyer gewährte auch einen Einblick in den Haushaltsentwurf. Für das Jahr 2010 umfasst er einen Vermögenshaushalt von fünf Millionen Euro und einen Verwaltungshaushalt von 12,8 Millionen Euro. Die Finanzmittel aus dem Konjunkturpaket II fließen mit 400.000 Euro in die energetische Sanierung der Burgthanner Sporthalle.
Weitere Projekte, die die Gemeinde anvisiert, sind unter anderem die Sanierung der Espan-Siedlung, der Bau der Ortsverbindungsstraße Schwarzenbach-Westhaid sowie eine Photovoltaikanlage auf der Grundschule Burgthann und der Ausbau der Kothwiesenäcker in Grub. Eine Teilsanierung der Burg hat schon begonnen. Meyer: «Außer den neu sanierten Fenstern gefällt mir alles», lachte er und nahm Bezug auf die aufgefrischten Erker, die wohl nicht jedermanns Geschmack sind.
Nach Rückblick und Vorschau wurden Burgthanner Bürger geehrt, die sich in verschiedenster Weise um die Gemeinde verdient gemacht haben. Den Umweltpreis 2009 vergab die Gemeinde Burgthann gleich doppelt: Einmal wurde Erich Schwemmer für sein Projekt «Vogelschutz und Nisthilfe für heimische Vogelarten» prämiert. Seit Jahren baut der Burgthanner Vogelhäuser, die er in seiner Umgebung anbringt. Der Naturfreund hat auch die örtlichen Kindergärten mit Nistkästen ausgestattet. Wenn alles gut geht, können die Kinder im Frühjahr die Brutpaare in ihren neu geschaffenen Behausungen beobachten.
Ebenfalls konnte sich Norbert Behr, Vorsitzender der Ortsgruppe Burg-thann des Bund Naturschutz, über diesen Preis freuen. Er sei, so Meyer, der «Motor und Visionär des Umweltschutzes in Burgthann». Vor allem sein Engagement in der ehemaligen Sandgrube «Heinleinshof», die für viele seltene Tier- und Pflanzenarten als Lebensraum dient, war für diese Auszeichnung ausschlaggebend. Der 72-Jährige entwarf mit Schülern zusammen Informationstafeln für die Besuchern der Sandgrube. Behr war Initiator der Entbuschungaktion am Burgberg, der nun wieder als Weidefläche dienen kann.
Für ihre vorbildliche Unternehmensethik wurde die in Oberferrieden ansässige Firma Ristic AG vom Deutschen Netzwerk Wirtschaftsethik ausgezeichnet. Das Unternehmen, welches Meeresfrüchte importiert und verkauft, engagiert sich für die biologische Aufzucht von Garnelen nach Naturland-Richtlinien und setzte sich für einen bestanderhaltenden Garnelen-Wildfang in Costa Rica ein. Weitere internationale Projekte untersteichen die Philosophie der Ristic AG, die Artenvielfalt in den Meeren zu erhalten. Stefan Essmann von der Geschäftsleitung nahm die Ehrung entgegen.
Die silberne Bürgermedaille für 75-maliges Blutspenden erhielten Josef Eichinger, Wolfgang Lang und Bernd Weinmann. Heinz Matzkowitz hätte ebenfalls eine silberne Bürgermedaille empfangen, «wenn er sie nicht schon längst hätte», lachte der Gemeindechef. So wurde er für 40 Jahre aktiven Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr Ezelsdorf geehrt. Seit 2006 ist er deren Vereinsvorsitzender.
Den öffentlichen Teil des Abends beendete 2. Bürgermeister Hermann Bloß mit ein paar abschließenden Worten, in denen er sich noch einmal bei allen bedankte, die diesen Empfang auf die Beine gestellt hatten.
Für eine lockere Atmosphäre sorgte das Ensemble «Fürst Class», das mit Akkustikgitarre (Rainer Hasenkopf), Geige (Eva Fürst) und Perkussions (Claudia Brüser-Tobisch) den Abend mit seinen Liedern begleitete.

Steffi Kirschthaler

Quelle: Der Bote, Feucht

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