NÜRNBERGER LAND – Von knapp zwei Millionen Rettungsdienst-Einsätzen in Bayern entfielen im vergangenen Jahr über 80 Prozent auf das Bayerische Rote Kreuz. Somit belegt das BRK den ersten Platz unter allen Rettungsdiensten im Freistaat. Eine durchaus positive Bilanz. Doch leider … Continue reading
Landgasthof “Zur Krone” Burgthann OT Oberferrieden – Fränkischer Gasthof mit Tradition


Lassen Sie sich verwöhnen mit fränkischen und bayerischen Spezialitäten und genießen Sie in gemütlicher Atmosphäre auch unsere monatlichen Spezialangebote.
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Genießen Sie unsere Spargelvariationen
Sonntag, 09.05.2010
Muttertag
Genießen Sie mit Ihrer Familie und Freunden unsere Gaumenfreuden mit Fisch-Wild-Kalb-Schwein- und Spargelgerichte
Samstag, 15.05.2010
Pfefferhaxen u. XXL-Schäufele mit XXL-Kloß
Dienstag, 18.05.2010
XXL-Schnitzel-Tag
Jeden Donnerstag Fitness-Teller
mit Zander, Pute, Hirschfilet, Rind- oder Schweinefilet
Pfingsten geöffnet
Sonntag, 23.05. und Montag 24.05.2010
Samstag, 29.05.2010
Grillabend im Kronen-Garten
Mittwoch RUHETAG!!!
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Neben unseren Aktionen können Sie natürlich auch Gerichte aus unserer Speisekarte bestellen
Aktionen bitte vorbestellen und reservieren
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Rufen Sie uns an, wir reservieren Ihnen gerne Plätze. Feiern Sie bei uns Hochzeit, Geburtstag, Kommunion, Konfirmation und Familienfest. Unsere Räume eignen sich auch für Tagungen und Betriebsausflüge
Wir beliefern auch Ihre Feier zu Hause !!!
Gästezimmer – Zeltverleih für 50-300 Personen
sprechen Sie uns an.
Landgasthof “zur Krone”
90559 Burgthann OT Oberferrieden, Nürnberger Str. 29
Tel. 09183-4602
E-Mail: zur-krone@gmx.de
Besuchen Sie uns auch auf unserer Homepage
http://www.zur-krone.de.gg/
Familie Liebel / Endl
Kaltstart gegen euphorisierte Pyrbaumer
| NÜRNBERGER LAND – Der heftige Wintereinbruch Anfang März, wegen dem an den ersten beiden Wochenenden des Frühlingsmonats nicht an Fußballspielen zu denken war, hat den Kickern im Kreis Neumarkt-Jura einen Doppelspieltag an Ostern eingebrockt. In der Kreisliga hat der FC Altdorf, für den sich nach der kurzfristigen Absage des Derby in Rasch der Termindruck nochmals erhöht hat, zunächst ein Heimspiel gegen den TSV Pyrbaum, der vergangenen Sonntag mit einem 7:0-Kantersieg gegen Weinsfeld aufhorchen ließ. Der Neuling, der sich bis auf Rang acht nach oben gearbeitet hat, dürfte die härtere Nuss für die Opcin-Elf werden, die am Ostermontag zu den gerupften Weinsfeldern reist. Der SV Rasch muss zu den »Remiskönigen» des Henger SV, der mit dem FCA um Platz zwei ringt. Eine Punkteteilung wäre für die Engelhard-Elf eine gute Basis für das folgende Duell mit Schlusslicht FC Holzheim II. Der TSV Ochenbruck hat mit dem FC Schwand (auswärts) und dem FSV Berngau, der am Montag im »Moor» zu Gast ist, zwei Konkurrenten des SV Rasch um den Klassenerhalt zum Gegner. Schützenhilfe aus dem »Moor» würde in Rasch sicher dankbar angenommen. Aufpassen muss der TSV Feucht, der über Ostern zwei Mal reist, um nicht in die Abstiegszone abzudriften. Bei der Elf von Spielertrainer Markus von Aufsess, die bei ihren beiden Auftritten heuer ohne Tor und Punkt geblieben ist, bleibt zu hoffen, dass die Sturmflaute nicht länger anhält. Sonst schaut nämlich auch bei der DJK Berg am Samstag und in Pyrbaum wenig Zählbares heraus. Kreisklasse Neumarkt Nord Die Reserveteams des TSV Winkelhaid und des TSV Ochenbruck mittendrin im Abstiegskampf. Beide bilden zusammen mit der Woffenbacher »Zweiten» ein Dreigestirn, das punktgleich auf dem Relegationsplatz steht, und beide bekommen es über Ostern mit Konkurrenten aus der Nachbarschaft zu tun. Winkelhaid gastiert zunächst in Burgthann und bekommt am Ostermontag Besuch vom FSV Oberferrieden. Für die »Ochis» steht nach ihrem Gastspiel in Unterferrieden das »Sechs-Punkte-Spiel» gegen den SV Moosbach auf dem Plan. Der Aufsteiger, der zum Auftakt seiner Doppelschicht über Ostern mit dem SV Höhenberg eine harte Nuss zu knacken hat, besitzt zwar noch ein Polster von sechs Punkten zur Abstiegszone. Bleibt Moosbach, das in diesem Jahr noch ohne Punktspielpraxis ist, allerdings in den Startlöchern stecken, könnte es für die Elf von Trainer Georg Beck noch einmal ganz eng werden. Vom Burgthanner Gemeindetrio, das nach unten nichts zu befürchten hat, für das nach oben aber in gleicher Weise nicht mehr viel geht, muss nur der TSV Burgthann (7.) zwei Mal ran. Die Elf von Trainer Steffen Herzig ist nach dem Derby gegen Winkelhaid am Ostermontag beim Rangzweiten DJK Litzlohe am Ball. Die Spieler des FSV Oberferrieden (5.) und SV Unterferrieden (8.) sind dagegen über Ostern nur je einmal gefordert. A-Klassen In der A-Klasse 2 ist am Karsamstag von den heimischen Clubs einzig die EKSG Rummelsberg daheim am Ball. Die »Eichenkreuzler», die vor zwei Wochen mit einem Remis gegen den führenden FC Deining positiv überrascht haben, hoffen, dass im Kellerduell gegen die DJK Neumarkt drei Punkte gutgeschrieben werden. Auf Reisen gegen der FC Ezelsdorf (3.), der beim Rangfünften Döllwang erwartet wird, die Blauen Jungs Weinhof (10.), die bei Tabellennachbar Sindlbach ihre Aufwartung machen, und der FV Röthenbach (14.), der die hohe Hürde in Stöckelsberg vor sich hat. Gleich zwei Mal auswärts ran muss der SC Eismannsberg (9.). Während beim Rangdritten DJK Oberwiesenacker die Trauben sehr hoch hängen, müssten am Ostermontag bei Schlusslicht DJK Neumarkt in jedem Fall drei Punkte drin sein. Am zweiten Osterfeiertag kommt es auch zum Duell zwischen dem FV Röthenbach und der EKSG Rummelsberg, dessen Ausgang völlig offen sein dürfte. Ihren Heimvorteil nutzen wollen zur gleichen Zeit der FC Ezelsdorf gegen Oberölsbach und die Blauen Jungs Weinhof, die Velburg zu Gast haben.mk Quelle: Der Bote, Feucht |
Amphibienzaun abgebaut
Amphibienzaun abgebaut |
| BURGTHANN – Eine sogenannte »Baufeldräumung» des Landratsamts an der Kreisstraße LAU 22, die von Burgthann Richtung Bachmühle und B 8 führt, hat vor Ort für erheblichen Ärger gesorgt. Erst in unserer Mittwochsausgabe berichteten wir über die von Burgthanner Schulen unterstützte Aktion, mit der Jahr für Jahr tausende Amphibien gerettet werden. Entlang der Kreisstraße werden Krötenzäune aufgestellt, die wandernden Amphibien eingesammelt und von Helfern über die Straße getragen, damit sie auf der anderen Seite ihre Laichwanderung fortsetzen können. Eben diese Plastikzäune wurden in Burgthann nun abgebaut, weil an der LAU 22 der Bau eines dort geplanten Radwegs vorbereitet wird. Dazu muss der Bautrupp des Landkreises Bäume fällen und Unterholz beseitigen. Jetzt ist die Ortsgruppe des Bundes Naturschutz empört darüber, dass die Maßnahme vor Ort nicht angekündigt wurde. Tatsächlich war auch im Burgthanner Rathaus nichts von den Arbeiten bekannt. Glücklich ist man bei der Unteren Naturschutzbehörde in Lauf zwar nicht mit der Maßnahme. Die dort zuständige Mitarbeiterin Christine Brahm weist allerdings darauf hin, dass der Großteil der Amphibien schon durchgewandert ist. Und sie versprach, dass der Bautrupp des Landkreises die Amphibienzäune bis spätestens Donnerstag wieder aufbauen werde. Die Baufeldräumung sei bis dahin abgeschlossen, habe Gerhard Endres vom Tiefbauamt versichert. Möglicherweise schaffe man es sogar noch früher. Dass ausgerechnet während der Amphibienwanderung mit den Bauarbeiten begonnen wird, erklärt man beim Landratsamt mit engen Terminplänen. Alex Blinten Quelle: Der Bote, Feucht |
Gourmet-Tag im Landgasthof Krone war ein voller Erfolg
Oberferrieden: Eigentlich wollte Gastwirt Robert seinen Stammgästen mal etwas besonderes bieten und lud alle “Gourmets” zu einem Abend mit Gaumenfreuden ein. Viele wollten neben den ihnen bekannten Standardgerichten mal eine kulinarische Abwechslung – die bekamen sie dann auch. Der Koch des Landgasthofes hatte ein 5-Gänge-Menue vom Feinsten zusammengestellt. Die Gäste waren alle von den Kochkünsten angetan und applautierten begeistert. Der Gourmet-Tag im Landgasthof Krone am 27.02. war ein voller Erfolg und die Gäste hoffen auf eine baldige Wiederholung eines Feinschmeckertages.
Dem Krone-Team kann man zu diesem durchaus gelungenen Event nur gratulieren.
(eh)
Espansiedlung: Was kosten die Straßen?
Tückische Schneeglätte
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FEUCHT/ALTDORF – Viel Arbeit für Polizei, Feuerwehren und Rettungsdienste: Der heftige Schneefall zum Beginn des Wochenendes sorgte dafür, dass die Einsatzkräfte pausenlos zu Unfällen ausrücken mussten. Hektisch ging es dabei in Burgthann zu, wo ein Feuerwehrfahrzeug im Einsatz auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern geriet und mit zwei Pkw kollidierte, die vor einer Unfallstelle warten mussten. Die Insassen der Autos blieben ebenso wie die beteiligten Feuerwehrleute unverletzt, es entstand aber Sachschaden in Höhe von 6000 Euro.
Stundenlang gesperrt blieb die B 8 zwischen Ochenbruck und Postbauer-Heng am Samstag, nachdem ein aus Richtung Unterferrieden kommender Autofahrer an der Einmündung in die Bundesstraße unmittelbar vor dem Pfeifferhütter Ortseingang zu spät bremste und auf der spiegelglatten Straße in die B 8 rutschte.
Eine auf der vorfahrtberechtigten Bundesstraße fahrende Autofahrerin versuchte auszuweichen, touchierte mit ihrem Wagen das Heck des Unfall verursachenden Pkw und verlor dann die Kontrolle über ihr Auto, das von der Straße abkam und gegen einen Baum prallte. Die Fahrerin blieb dabei unverletzt, ihr Beifahrer allerdings klagte über starke Rückenschmerzen, so dass der Notarzt eine Verletzung der Wirbelsäule befürchtete. Die Feuerwehr musste deshalb das Dach des Unglücksautos wegschneiden, um das Unfallopfer so schonend wie möglich zu bergen. Weil bei dem Verletzten bleibende Gesundheitsschäden nicht ausgeschlossen werden konnten, zog die Polizei einen Sachverständigen zur Unfallaufnahme hinzu.
Kurze Zeit später krachte es auf der Verbindungsstraße von Burgthann hinüber zur Bachmühle und zur B 8. Hier war ein 18-Jähriger mit einem Geländewagen auf der schneeglatten Straße zu schnell unterwegs. In einer Kurve geriet er ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und stürzte eine etwa drei Meter tiefe Böschung hinab. Der Wagen überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Während die 17-jährige Beifahrerin unverletzt blieb und sich selbst aus dem Wrack befreien konnte, musste die Burgthanner Feuerwehr den schwer verletzten Fahrer bergen. Am Auto entstand Totalschaden.
Während dann Fahrzeuge vor der Unfallstelle warteten, kam es zu einem zweiten Unfall, als ein heranfahrendes Feuerwehrfahrzeug mit den wartenden kollidierte.
Neben den beiden schweren Unfällen bei Burgthann und Pfeifferhütte registrierte die Polizei eine ganze Reihe kleinerer Crashs, so an der Einmündung in die Rübleinshofstraße in Burghann, wo ein 19-Jähriger beim Abbiegen gegen eine Straßenlaterne stieß. Schaden: 6000 Euro. Zwischen Weißenbrunn und Altdorf kam ein 22-jähriger nach rechts von der Fahrbahn und schleuderte gegen einen Baum. Dabei erlitt er Schnittverletzungen an der Hand. Am Auto entstand Totalschaden.
Auf der B 8 zwischen Feucht und Ochenbruck kam ein Autofahrer bei Tempo 60 ins Schleudern, weil die Fahrbahn schneebedeckt war, rutschte von der Straße und prallte gegen mehrere Bäume. Er selbst und seine Mitfahrer blieben unverletzt, am Auto entstand 3500 Euro Sachschaden.
In Ezelsdorf rutschte eine Autofahrerin mit ihrem Kleinwagen auf Höhe des Kreislehrgartens in den Graben. Die Frau blieb ebenfalls unverletzt, am Auto entstand nur geringer Sachschaden.
Alex Blinten
Quelle: Der Bote, Feucht
«Van Bluus» und «Jack is back»: Faschingslaune der besonderen Art
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BURGTHANN – Die zweite Großveranstaltung im Jazzer-Jahr neben dem jährlichen Open Air im Sommer ist die Faschingsveranstaltung des Jazz- und Kulturvereins in der Burg Burgthann. Seit jeher spielen dort zwei Bands im Wechsel, die es verstehen, dem Publikum ordentlich einzuheizen, und sich dabei keineswegs der gängigen Humba-humba-Faschingsgassenhauer bedienen. Nein, Stimmung wird nicht mit dem Tusch und den Schunkelliedchen erzeugt, sondern mit dynamischem Rock`n`Roll, Blues, Soul und ehrlichem Rock. Funktoniert besser, hat man bei den Jazzern festgestellt, solange nur die Bands was taugen, und das tun sie auch in diesem Jahr: Am Samstag, 13. Februar, wechseln sich «Jack is back» und «Van Bluus» ab 20 Uhr im großen Keller der Burg mit ihren stürmischen Sets ab und werden die Tanzwütigen und auch die Bewegungsresistenten auf hohem musikalischen Niveau unterhalten. Übrigens: Auch wenn jedes Jahr versichert wird, dass Verkleidung nur eine untergeordnete Rolle spielt und die Musikfreunde mit oder ohne Maskerade gern gesehen sind, fällt ein Hang zu originellen Kostümen bei den meisten der Gäste seit Jahren auf. Trotzdem gilt auch in diesem Jahr: Erlaubt ist, was gefällt. Gefallen wird mit Sicherheit – zumindest war das bei ihren bisherigen Auftritten immer der Fall – das Repertoire von «Van Bluus». Das ist eine fünfköpfige Formation aus dem Raum Nürnberg mit dem Burgthanner Sänger Horst Spandler an der Spitze. Die Band existiert seit 1981, und obwohl die Besetzung viele Male gewechselt hat, ist ihr Stil gleich geblieben: mitreißende, blues-orientierte Musik mit Rock- und Jazz-Einflüssen – genau das Richtige für Faschingsfans und -muffel, wenn sie denn nur Wert auf erstklassige Grooves legen. Die Band kann auf zahlreiche Auftritte im Raum Nürnberg zurückblicken. Der Höhepunkt ihrer Laufbahn war die Zusammenarbeit – live und im Studio – mit der britischen Rock-Legende Kevin Coyne. Die Gruppe bietet ein energiegeladenes, abwechslungsreiches Programm – meistens Cover-Versionen von bekannten und weniger bekannten Blues-Titeln, aber immer mit eigener Note, garniert mit ein paar Eigenkompositionen. Zum Repertoire gehören unter anderem Stücke von Gary Moore, Eric Clapton, The Commitments, Jeff Healey, Stevie Ray Vaughan, B.B. King, Popa Chubby und Elvis Costello. Neben der Bluesröhre Horst Spandler gehören Clemens Hoga (Keyboard, Gitarre), Lothar Kalau (Gitarre), Frank-Michael Müller (Bass) und Armin Pojda (Schlagzeug) zur Band. Mehr zu dieser Formation gibt es im Internet unter http://www.spandler.de/vanbluus.htm. Rock, Soul & Country Classics bieten die Musiker von «Jack is back». Die Band besteht seit 2005 in Nürnberg und ist durch das Südstadtfestival, das Vischer Jam und die Nürnberger Kneipenszene bekannt geworden. In ihrem Repertoire finden sich Songs von Joan Baez, den Beatles, James Brown, J.J. Cale, Johnny Cash, Eric Clapton, CCR, John Denver, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Lynyrd Skynyrd, den Mamas & Papas, Nena, C. Perkins, den Rolling Stones, Linda Ronstadt, Diana Ross, Santana, den Shadows, Nancy Sinatra, Lee Hazlewood, Smokie, Brittney Spears und anderen. Zur Band gehören Julia Rahn (Gesang), Christian «Chris» Bach (Leadgitarre, Gesang), Klaus Winkler (Schlagzeug), Manfred J. Rahn (Gitarre, Gesang), Lee «Lonnie» Hunter (E-Bass, Gesang). Mehr zu dieser Formation ist unter http://www.jackisback.net zu finden. Weitere Infos zu den Veranstaltungen des Jazz- und Kulturvereins gibt es auf der Website http://www.jazz-und-kulturverein.de. Eintrittskarten für diesen etwas anderen Faschingsball gibt es ausschließlich an der Abendkasse.
Quelle: Der Bote, Feucht
Nicht mit Alkohol ans Steuer
OBERFERRIEDEN/NÜRNBERGER LAND – Jux und Tollereien gehören ganz selbstverständlich zum Fasching dazu und jeder Narr ist anders. Etwas anderes sollte auch selbstverständlich sein: Nach Alkoholgenuss Hände weg vom Steuer! Unter Alkoholeinfluss Auto zu fahren, ist immer gefährlich und vor allem unverantwortlich. Mit Alkohol am Steuer werden Verkehrssituationen, die Geschwindigkeiten und das eigene Können immer falsch eingeschätzt.
Viele Menschen, die sich nüchtern vernünftig verhalten, verlieren durch Alkohol ihre Kritikfähigkeit. Die Folge: Falsche Wahrnehmung von Fakten und Selbstüberschätzung. Doch
Alkohol hat Folgen – auch strafrechtliche:
- 0,0 Promille: Sie gilt für Führerscheininhaber in der zweijährigen Probezeit sowie für diejenigen, die das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
- 0,3 Promille: Wenn ein Pkw-Fahrer mit 0,3 Promille an einer gefährlichen Verkehrssituation oder einem Unfall beteiligt ist, kann der Alkohol als eine Ursache für die relative Fahruntüchtigkeit angesehen werden. Es kann zu einer Verurteilung wegen Trunkenheit im Verkehr oder wegen Straßenverkehrsgefährdung kommen. Die Entziehung der Fahrerlaubnis ist dann der Regelfall.
- 0,5 Promille: Ab 0,5 Promille droht ein Fahrverbot von einem Monat, d. h. der Führerschein muss für diesen Zeitraum abgegeben werden. Auch wenn es zu keinen alkoholbedingten Ausfallerscheinungen kommt, wird die Tat wegen einer Ordnungswidrigkeit verfolgt.
- 0,8 Promille: Ab diesem Wert wird der Führerschein für zwei Monate eingezogen. Auch dies ist eine Ordnungswidrigkeit.
- 1,1 Promille: Ab 1,1 Promille beginnt die sog. absolute Fahruntüchtigkeit, in der ein Pkw-Fahrer allein deswegen und ohne dass der Beweis des Gegenteils möglich wäre, als untauglich gilt, am motorisierten Straßenverkehr teilzunehmen. Er macht sich auch ohne Unfallbeteiligung wegen Trunkenheit im Verkehr oder Straßenverkehrsgefährdung strafbar. Die Folgen: Geldstrafe und Entziehung der Fahrerlaubnis für mindestens sechs Monate.
Auch das Problem des Restalkohols wird von vielen Menschen unterschätzt. Der Körper kann durchschnittlich ca. 0,1 Promille in einer Stunde abbauen. Koffein, Vitamine oder Hausrezepte helfen nicht, dass es schneller geht. Wenn also ein Faschingsnarr gegen Mitternacht 1,5 Promille im Blut hat, hat er am nächsten Morgen um 10 Uhr noch 0,5 Promille Restalkohol – er ist also immer noch (relativ) fahruntüchtig.
Der Oberferriedener Fachanwalt für Strafrecht, Dr. Reinhard Debernitz, ist Vorsitzender der Verkehrswacht Altdorf-Feucht. Er rät: «Wenn Sie mit anderen zusammen feiern und wissen, dass es feucht-fröhlich wird, sprechen Sie sich vor dem Start ab, wer nüchtern bleibt und die anderen nach Hause fährt. Wenn Sie keine solche Mitfahrgelegenheit organisieren können, benutzen Sie ein öffentliches Verkehrsmittel oder ein Taxi. Ihr Leben und Ihre Gesundheit sollten es Ihnen wert sein! Und den Führerschein brauchen Sie nach dem Fasching sicherlich noch dringender als an den verrückten Tagen.»
Quelle: Der Bote, Feucht
2010 mit neuem Image
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EZELSDORF – Zum zweiten Mal begrüßte Heinz Meyer in seiner Amtszeit als Burgthanner Gemeindechef rund 120 gesellschaftliche Akteure aus dem Gemeindeleben Burgthanns zum Neujahrsempfang: «Ein solcher Anlass bietet immer die Gelegenheit sowohl Rückschau auf das vergangene Jahr und einen Blick in die Zukunft zu wagen», erklärte der Bürgermeister anfangs.
Meyer zeigte sich zufrieden mit dem Erreichten und verwies auf die enge «Bürgergemeinschaft, in der das Miteinander zählt». Er dankte den Menschen, die sich in Vereinen, Verbänden und der Kirche ehrenamtlich engagieren und die das Leben in Burgthann «heller, farbiger und freundlicher machen». Ebenfalls bedankte sich der Bürgermeister für den unternehmerischen Einsatz aller Gewerbetreibenden. Rückblickend stellte er fest, dass «das Jahr 2009 bedingt durch die Finanz- und Wirtschaftskrise doch auch Chancen für neue Ideen und Entwicklungen eröffnet». Auf einer Fläche von rund 40.000 Quadratkilometern wohnen in den acht Ortsteilen rund um Burgthann gut 11.000 Menschen.
Unter den zahlreichen Ehrengästen begrüßte Meyer MdL Kurt Eckstein, die Bezirksrätin Barbara Titzsch, seine Bürgermeisterkollegen Erich Odörfer (Altdorf), Guido Belzl (Pyrbaum), Horst Kratzer (Postbauer-Heng), Bernd Ernstberger (Schwarzenbruck) sowie Vertreter der Kirchen, Kindergärten und Schulen. Besonderer Dank ging an Annette Pichl, Konrektorin der Grundschule Ezelsdorf, in deren Räumen der Empfang stattfand.
Anwesend waren auch etliche Gemeinderäte und Verwaltungskräfte der Gemeinde Burgthann, als Vertreter des Jugendforums Tobias Rost, der Chef der Altdorfer Polizei, Ludwig Fruth, Vertreter der örtlichen Geldinstitute, des Bauernverbands, der Feuerwehren, des Forstamts und des Kanalisationszweckverbands.
Für 2010 hat Meyer einiges vor: Die Gemeinde präsentiert sich in diesem Jahr in neuen Imagebroschüren. Einige davon lagen bereits beim Empfang aus. Mit dem neuen Slogan der Gemeinde Burgthann «Hier lässt sich´s leben» sollen nun weitere Infoblätter entstehen. An einem neuen Internetauftritt wird bereits gearbeitet, ab 1. Februar soll es soweit sein. Ab der nächsten Ausgabe bekommt auch das Mitteilungsblatt einen neuen Anstrich und wird in Farbe gedruckt.
Auch der Datenwust im Rathaus soll sich lichten: «Ordner reiht sich an Ordner. Das Dokumentenarchiv nimmt enorm viel Raum ein. Wir müssen uns auf die Jetztzeit einstellen und mehr elektronisch abwickeln», so Meyer. Deshalb soll ein neues Rathausinformationssystem Ende Februar eingeführt werden. Dieses ermöglicht allen, einige Dienste, von Umzug über Passunterlagen und Lohnsteuerkarte, unbürokratisch von zu Hause aus zu regeln. Ab dann können Burg-thanner ebenfalls im Rathaus bargeldlos bezahlen.
«Wir fördern den Breitbandausbau», bekräftigte Meyer. Bereits im Dezember war ein Funkmast in Grub errichtet worden, der dort und in Teilen von Ezelsdorf eine schnelle Internetverbindung bringen soll und vor-aussichtlich im Februar in Betrieb gehen kann. Aus noch ungeklärten Gründen variiere im gesamten Gemeindegebiet allerdings die Übertragungsrate noch sehr stark.
Freuen können sich alle Musikliebhaber: Ab Februar kann im Haus der Musik in Unterferrieden musiziert werden, nachdem das alte Schulgebäude im vergangenen Jahr umgebaut wurde.
Meyer gewährte auch einen Einblick in den Haushaltsentwurf. Für das Jahr 2010 umfasst er einen Vermögenshaushalt von fünf Millionen Euro und einen Verwaltungshaushalt von 12,8 Millionen Euro. Die Finanzmittel aus dem Konjunkturpaket II fließen mit 400.000 Euro in die energetische Sanierung der Burgthanner Sporthalle.
Weitere Projekte, die die Gemeinde anvisiert, sind unter anderem die Sanierung der Espan-Siedlung, der Bau der Ortsverbindungsstraße Schwarzenbach-Westhaid sowie eine Photovoltaikanlage auf der Grundschule Burgthann und der Ausbau der Kothwiesenäcker in Grub. Eine Teilsanierung der Burg hat schon begonnen. Meyer: «Außer den neu sanierten Fenstern gefällt mir alles», lachte er und nahm Bezug auf die aufgefrischten Erker, die wohl nicht jedermanns Geschmack sind.
Nach Rückblick und Vorschau wurden Burgthanner Bürger geehrt, die sich in verschiedenster Weise um die Gemeinde verdient gemacht haben. Den Umweltpreis 2009 vergab die Gemeinde Burgthann gleich doppelt: Einmal wurde Erich Schwemmer für sein Projekt «Vogelschutz und Nisthilfe für heimische Vogelarten» prämiert. Seit Jahren baut der Burgthanner Vogelhäuser, die er in seiner Umgebung anbringt. Der Naturfreund hat auch die örtlichen Kindergärten mit Nistkästen ausgestattet. Wenn alles gut geht, können die Kinder im Frühjahr die Brutpaare in ihren neu geschaffenen Behausungen beobachten.
Ebenfalls konnte sich Norbert Behr, Vorsitzender der Ortsgruppe Burg-thann des Bund Naturschutz, über diesen Preis freuen. Er sei, so Meyer, der «Motor und Visionär des Umweltschutzes in Burgthann». Vor allem sein Engagement in der ehemaligen Sandgrube «Heinleinshof», die für viele seltene Tier- und Pflanzenarten als Lebensraum dient, war für diese Auszeichnung ausschlaggebend. Der 72-Jährige entwarf mit Schülern zusammen Informationstafeln für die Besuchern der Sandgrube. Behr war Initiator der Entbuschungaktion am Burgberg, der nun wieder als Weidefläche dienen kann.
Für ihre vorbildliche Unternehmensethik wurde die in Oberferrieden ansässige Firma Ristic AG vom Deutschen Netzwerk Wirtschaftsethik ausgezeichnet. Das Unternehmen, welches Meeresfrüchte importiert und verkauft, engagiert sich für die biologische Aufzucht von Garnelen nach Naturland-Richtlinien und setzte sich für einen bestanderhaltenden Garnelen-Wildfang in Costa Rica ein. Weitere internationale Projekte untersteichen die Philosophie der Ristic AG, die Artenvielfalt in den Meeren zu erhalten. Stefan Essmann von der Geschäftsleitung nahm die Ehrung entgegen.
Die silberne Bürgermedaille für 75-maliges Blutspenden erhielten Josef Eichinger, Wolfgang Lang und Bernd Weinmann. Heinz Matzkowitz hätte ebenfalls eine silberne Bürgermedaille empfangen, «wenn er sie nicht schon längst hätte», lachte der Gemeindechef. So wurde er für 40 Jahre aktiven Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr Ezelsdorf geehrt. Seit 2006 ist er deren Vereinsvorsitzender.
Den öffentlichen Teil des Abends beendete 2. Bürgermeister Hermann Bloß mit ein paar abschließenden Worten, in denen er sich noch einmal bei allen bedankte, die diesen Empfang auf die Beine gestellt hatten.
Für eine lockere Atmosphäre sorgte das Ensemble «Fürst Class», das mit Akkustikgitarre (Rainer Hasenkopf), Geige (Eva Fürst) und Perkussions (Claudia Brüser-Tobisch) den Abend mit seinen Liedern begleitete.
Steffi Kirschthaler
Quelle: Der Bote, Feucht